„Der Juckreiz-Krimi“ oder „Geheimnis“, endlich gelüftet


Nach jahrelangem, nein, jahrzehntelangem Herumsuchen, weiß ich heute, dass ich sowohl auf viele MEDIKAMENTE als auch diverse NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL mit JUCKREIZ reagiere. Manchmal, sofort nach der Einnahme, das ist das sogenannte NESSELFIEBER, manchmal verzögert, auch erst nach zwei Tagen. Es ist kein Ausschlag zu sehen, aber der gesamte Körper juckt, besonders dann, wenn ich zusätzlich schwitze. Dadurch ist meine Lebensqualität extrem eingeschränkt, vor allem auch dann, wenn ich zusätzlich Arthroseschmerzen habe.

Was habe ich nicht alles ausprobiert, u.a. mit der sogenannten AUSLASS DIÄT. Siehe auch: FODMAP DIÄT.

Ich weiß längst, dass ein Hauptfaktor des Juckreizes bei mir ZUCKER ist.
Siehe darum auch: „DIE ERNÄHRUNGSDOCS, ZUCKERFREI GESÜNDER LEBEN“.
Den ZUCKERKONSUM gänzlich einzustellen, war und ist für mich Schwerstarbeit und gelingt nicht immer. Lange habe ich nicht gewusst, dass die VERSTECKTEN ZUCKER in industriell hergestellten Lebensmitteln, uns Energie rauben, die uns krank und dick machen.

Und darum hier nochmal der Hinweis auf DIE ERNÄHRUNGSDOCS. Von ihnen konnte ich lernen, was ich essen könnte und welche Lebensmittel-Unverträglichkeiten ich habe.
Es war und ist für mich eine FORSCHUNGSARBEIT, die mich anhaltend beschäftigt, sind doch die Symptome bei Jedem anders.

Bei mir waren es sowohl FRUCTOSE-, LACTOSE- als auch HISTAMIN-UNVERTRÄGLICHKEITEN. Im Laufe der Zeit konnte ich aber einige dieser Störfaktoren sehr gut reduzieren. Ich war aber auch sehr konsequent mit wochenlanger Auslass-Diät.
Ich kann jeden verstehen, der sagt: „Das könnte ich nicht wuppen“. Ich hätte das früher auch gedacht, aber ständiger Juckreiz, ist so ein belastendes Thema (und das nicht erst im Alter), dass ich dann doch dazu bereit war, etwas dafür zu tun, dass es aufhört.
Ob ich vielleicht einen Leser motivieren könnte, sich auch diesem Thema zu stellen?
Was meinen sie dazu?

Im Netz gibt es dazu Unmengen von Hilfen, so dass man damit nicht alleine gelassen ist, denn „Ärzte-Hoping“ war nicht meine Lösung. Meine Lösung ist, diese Themen zu meinen persönlichen Forschungsthemen zu machen, indem ich lernte mich zu beobachten, wann mein Juckreiz auftritt, trotzdem habe ich Jahrelang gebraucht, um das alles herauszufinden.

Jetzt sind sie sicher sehr gespannt, was ich noch Neues herausgefunden habe? Bei mir sind es
DIE ZUCKERERSATZSTOFFE.
Und wie komme ich jetzt darauf?
Es ist ein noch nicht umfassend genug bekanntes Thema, hat man doch bisher empfohlen, zur Kompensation sowohl Zuckerersatzstoffe als auch Süßstoffe zu nehmen.

Heute bin ich sehr zufrieden, dass ich durch diese Erkenntnisse jetzt (anscheinend) meine Lösung gefunden habe.

Denn ich reagiere allergisch auf jede Form von ZUCKERERSATZSTOFFEN und SÜßSTOFFEN. Das bedeutete, mich wieder einmal, in ein mir bisher unbekanntes Thema einzuarbeiten. Ich kann hier schon sagen, bei mir hat sich dieser Aufwand gelohnt.
Die Vielfalt an Süßungsmittel dieser Art, sind ungeheuer verwirrend. Ich übetreibe sicher nicht, wenn ich behaupte, ich habe jetzt deswegen mehrere Tage im Netz verbracht.

Hier eine LISTE DER ZUCKERAUSTAUSCHSTOFFE, VERBUNDEN MIT DIVERSEN NEBENWIRKUNGEN:
Xylitol E 967
Erythritol E 968
Isomalt E 953
Sorbit E 420
Mannitol E 421
Lactitol E 966
Maltitol E 965
Polyglycitolsirup E 964


SÜßSTOFFE UND IHRE NEBENWIRKUNGEN:

Acesulfam K E 950

Aspartam E 951

Aspartam-Acesulfam-Salz E 952

Cyclamat E 952

Saccarin E 954

Sucralose E 955

Thaumatin E 957

Neohesperidin E 959

Stevia E 960

Neotam E 961

Diese Stoffe müssen immer auf der Ware zitiert werden, aber kennen sie einen Menschen, der dies im Supermarkt liest? Ich nicht.
Da ist es schon einfacher, sich auf „Das Bundesamt für Risikobewertung“ zu beziehen, sie empfehlen, diese gesundheitsschädlichen Stoffe generell zu vermeiden.

Zurück zu meiner persönlichen Geschichte. Nachdem ich hellrotes Blut im Stuhl hatte, schickte mich der Gastroentorologe zur Koloskopie ins Krankenhaus. Da ich früher bereits eine schwere Darmoperation hatte, vermutete er, das ein Divertikel geplatzt sein könnte. Da ich durch meine Einarmigkeit die Darmentleerung zu Hause alleine nicht gut hätte bewältigen können, habe ich mich entschieden, mir dafür im Krankenhaus Hilfe zu holen.

Und dann hatte ich zusätzlich noch eine Idee, was würde evtl. passieren, wenn ich als Vorbereitung kein Medikament und kein Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen würde? Ich aß eine Woche nur dass, von dem ich 100-prozentig wußte, dass ich keinen Juckreiz bekomme, nämlich: Hirse, Haferflocken oder Kartoffeln, mit einem frischen Gemüse.

Ich habe im Krankenhaus zwei Tage den Darm entleert. Dann geschah das völlig Verblüffende, dass ich tatsächlich, nach dieser einen Woche und dem Entleeren des Darms, keinen Juckreiz hatte.

Ich aß an einem Tag, um das noch zu bestätigen, eine Bio-Gemüsesuppe aus dem Glas, mit dem Hinweis auf Ersatzstoffe. Und — hatte sofort JUCKREIZ.
Nach einigen Tagen machte ich dasselbe mit Tiefkühlgemüse, — dasselbe Ergebnis, JUCKREIZ.

Jetzt bin ich sehr zufrieden, dass meine Tage und vor allen Dingen meine Nächte, nicht mehr damit belastet sind, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, zu duschen und mich einzucremen, sondern entspannt schlafen kann.

Ich bin mir heute schon bewusst, wie schwer es sein könnte, mit solchen Themen im Pflegeheim gut versorgt zu werden, denn dort können sie natürlich auf diese diversen Komplikationen meinerseits keine Rücksicht nehmen.

Beim letzten Krankenhausaufenthal, habe ich tatsächlich auch nur Haferflocken, Kartoffeln und gekochtes Gemüse gegessen, mit dem Ergebnis von deutlich weniger Juckreiz.

Zusammenfassend kann ich heute sagen:
Dieses Thema ist jetzt tatsächlich mit ganz viel Freude verbunden. Ich habe mit meiner „Sturheit“, mein Geheimnis gelüftet und sehe damit der Zukunft endlich wieder positiver entgegen. Es ist genial, dass ich nie aufgegeben habe zu forschen, dass ich mich selbst ernst genug genommen und mich immer wieder mutig um Wissen bemüht habe und dass ich neugierig geblieben bin.

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