Zwei Zitate, eines von ALBERT EINSTEIN, PHYSIKER , 1879-1955, und ein zufällig im Netz gefundenes eines unbekannten Autors, brachten mich kürzlich auf neue Ideen:
„Das wahre Zeichen der Intelligenz, ist nicht Wissen, sondern Phantasie.“
„Ich kreiere für mich Neues, Originelles, in meinem bisherigen Leben noch nie Dagewesenes.“
Studien zeigen, dass wer neugierig bleibt, sprich regelmäßig neue, kreative Lösungen sucht und ausprobiert, im Alter unter Umständen seltener an Demenz erkrankt. Das ist heute ein riesiges Thema in der aktuellen Gehirnforschung geworden. (Siehe unter anderem https://www.geo.de/wissen/gesundheit/). Es lohnt sich im Netz nach eigenen Antworten dafür zu suchen. Dazu sollten wir wissen:
Wie unser Gehirn altert, wie wir es fit halten können und wie wir unseren Geist herausfordern können.
Ja, ich bin nach wie vor für viele Alltags-Bewältigungen auf Hilfe von anderen angewiesen. Dadurch gab es für mich lange Zeit das Problem, dass ich diese Abhängigkeit nicht akzeptieren konnte, was sich in Unzufriedenheit äußerte.
Ja, ich habe Haushalts-Helfer, denn durch Pflegegrad zwei, bekomme ich zwei Termine pro Woche, vor allem, aufgrund meiner Einarmigkeit, durch die ich weiterhin stark eingeschränkt bin.
Ich brauche diese Helfer tatsächlich, zwar nicht mehr für meine Lebensmittel-Einkäufe, da ich diese Themen inzwischen durch einen Bringedienst sowohl alleine digital bewältigen als auch kostenfrei geliefert bekommen kann.
Aber ich brauche u.a. noch Hilfe für das Putzen meiner Wohnung, zum Saugen und Wischen. Dafür habe ich kreative, sprich neue, Ideen, entwickelt. Und so konnte ich jetzt meine Unzufriedenheit austauschen, in Freude über meine Kreativität, da ich mich damit (teilweise) unabhängiger machen kann.
Vielleicht sind Sie jetzt neugierig geworden?
Darum hier m e i n e gelungenen Lösungen:
Meine aktuellen Hilfsmittel, seit ich im Rollstuhl sitze, sind jetzt :
Ein Staub-Sauger, ca. 80,—Euro, ultra leicht und kabellos.
Ein Feucht-Wischer, ca. 30,—Euro. Achten achten Sie beim Foto auf die Sprühtechnik.
Am Morgen bewältige ich den Transport der Toilettenschüssel, mit Hilfe des Rollstuhls, dadurch kann es jetzt zu keinem Missgeschick mehr kommen.
Sehr gerne habe ich früher im Kindergarten Waffeln gebacken. Nach längerem Suchen im Netz, entdeckte ich jetzt das geniale Mini-Waffeleisen, für 22,-Euro. Es ist für mich sicher zu Händeln und leicht zu Säubern. Es reduziert meine Unzufriedenheit, da ich jetzt wieder für Freunde alleine Waffeln backen kann.
Im Rollstuhl sitzend, Wäsche aufhängen, ist einfach, ich scheitere aber an Bettbezügen und -Laken, dafür brauche ich einen Helfer.
Im Rollstuhl sitzend, Blumen auf dem Balkon gießen, ist wegen der Tür-Schwelle ebenfalls alleine nicht machbar. (So viel zum Thema Barrierefreiheit.) Das Gießen führte schon einmal zu einem Sturz. Darum habe ich jetzt dort, bedingt durch: die Südseite des Balkons, große Hitze und Trockenheit, meine Bepflanzung verändert, Sukkulenten oder Mauerpfeffer.

Und jetzt brauche ich einen Helfer nur noch alle 14 Tage bitten, meine Blumen zu gießen.
(Weitere kreative Lösungen, folgen beim nächsten Blog.)
Das KINDER-MUT-MACH-LIED von ROLF ZUCKOWSKI, von 2018, singe ich bei der Hausarbeit gerne vor mich hin:
„Ich schaff das schon, ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine.
Ich komm bestimmt, ich komm bestimmt, auch wieder auf die Beine.
Ich brauch dazu, ich brauch dazu, vielleicht ˋne Menge Kraft.
Doch ich hab immerhin, schon ganz was anderes geschafft.“