Das Geschehen, einen Schlag-Anfall erlitten zu haben, hat Ihr Leben und das Ihrer Angehörigen schlagartig verändert?

Egal, ob Sie ab sofort im Rollstuhl sitzen mussten oder Ihren Alltag, mit größeren Einschränkungen, aber nur mit Hilfe bewältigen konnten, es hat sich viel verändert.
Es gibt für dieses DRAMA viele verschiedene Ursachen/Namen/Erklärungen. Ich verwende hier den umgangssprachlichen Begriff Schlag-Anfall.
Ich gehe in diesem Blog davon aus, dass Sie selbst bereits Expertin/Experte sind und wissen, was durch Ihren Schlag-Anfall medizinisch gesehen, geschehen ist.
Vielleicht ist auch Ihr Schlag-Anfall längere Zeit her?
Ich vermute, Ihre Schlag-Anfall-Geschichte ist vielleicht harmloser oder sogar heftiger ausgefallen?
Auch Sie und Ihre Angehörigen kämpfen weiterhin mit den Folgen? Sie haben täglich viele offene Fragen? Und Sie kennen in Ihrem direkten Umfeld, Niemanden, der ebenfalls um die Beantwortung dieser Fragen ringt? Sie hatten bisher wenig Austausch mit anderen Betroffenen?
Sie ahnen es schon, ich bin ebenfalls Betroffene und dadurch entstand meine Idee, ich nehme Sie mit auf die ABENTEUER-REISE, zum Thema Schlag-Anfall.
Ich habe mir in den Jahren in meinen Selbstgesprächen und im Austausch mit anderen, viele Fragen gestellt, Antworten gesucht und meine Erfahrungen, in Kurz-Geschichten oder Anekdoten aufgeschrieben. Ich habe versucht, trotz alledem, den Humor nicht zu vergessen. Ich weiß, das gelingt oft auch nicht.
Vielleicht kann ich Sie mit diesem Blog neugierig machen, auch Ihre spezielle Geschichten aufzuschreiben? Ob das Ihnen ebenso Entlastung bringt, wie mir? Das wäre ein Versuch wert.
Mir hat meine Geschichte beim Wiederlesen, nach zehn Jahren, erneut die Erkenntnis gebracht, ich kann mir selbst dafür Anerkennung geben, was ich auf meiner WANDERUNG geschafft habe, ich weiß, zu Ende ist sie noch nicht.
Beim DADDELN in anderen Blogs fehlte mir oft der psychologische Aspekt des Themas Alltagsbewältigung und die psychischen Folgen nach einem Schlaganfall oder anders ausgedrückt: Was gibt es, auch noch nach Jahren, für LONG-SCHLAG-ANFALL-Syndrome?
Vorwürfe, schnelle Ratschläge von BESSER-WISSERN, sind entweder falsch, kränkend und vor allem nicht hilfreich. Es gelingt leider oft nicht immer erfahrene Menschen zu finden, die einen auf diesem neuen Weg geduldig begleiten.
Ich selbst versuche jeweils meine kreativen Lösungen zu suchen. Meine und auch Ihre Schlaganfall-Geschichte ist einmalig, so wie auch Jeder von uns einmalig ist.
Meine Ideen könnten darum vielleicht für Sie ein Einstieg sein sowohl durch Lesen dieses Blogs als auch durch Mit-Schreiben, neue Sichtweisen auf Ihr Handicap zu bekommen und dadurch andere ermutigen, damit offener, kreativer und wohlwollender umzugehen.
Ich werde hier in Zukunft meine Gedanken, Erfahrungen, Ideen zum Thema beschreiben. In der Hoffnung, dass ich Sie motivieren kann, mitzumachen.
Nicht, dass Sie jetzt denken, ich habe den Blog alleine geschrieben.
Ja, die Texte sind tatsächlich alle von mir.
Ja, für den Umgang mit der Technik, hatte ich kontinuierlich einen jungen Experten an meiner Seite. Er war sowohl einfühlsam als auch kreativ. Es war seine konstruktive Idee, meine Texte zu vertiefen durch eigene Fotos. Ich hatte an mich nicht den Anspruch, dieses TECHNIK-MONSTER-THEMA jetzt auch noch lernen zu wollen.
Ja, ich freue mich über das Ergebnis und hoffe, dass für Sie und Ihren Alltag Anregungen dabei sind.
Erklärung der Struktur:
- Überschrift
- Aphorismen oder Definitionen (Es dürfen nur Zitate verwendet werden, von Autoren, die bereits vor 70 Jahren gestorben sind.)
- Evtl. passendes Foto, von mir selbst erstellt.
- Selbst erlebte Kurzgeschichten, Anekdoten oder Abenteuer.
Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll entweder Blogs anderer Betroffenen zu lesen oder zu beginnen, selbst zu schreiben. Es ist eine ebenso kreative Lösung wie malen, ein Instrument spielen, mit anderen singen und tanzen.
Alles ist besser als in der starren Haltung zu verharren: „Ich kann in meinem Leben nichts mehr verändern“ oder „Es lohnt sich nicht, meine Gedanken, Erinnerungen und Erfahrungen aufzuschreiben, da ich ja nicht schreiben kann.“ Diesem Vorurteil möchte ich hier bereits widersprechen, wenn ich auch hier schreibe: JEDER KANN SCHREIBEN! (Wie DORIS DÖRRIE behauptet.)